Söhne – Volksbühne Basel

Vor der Geräuschkulisse vorbeidonnernder Züge treffen sich fünf Männer zufällig in einem Imbiss, im unwirtlichen Nirgendwo. Sie sind aus der Zeit gefallen, auf der Durchreise.
Zögernd kommen die Männer aus ihren inneren Monologen ins Gespräch. Sie erzählen von
Aufbrüchen, Verlusten, Hindernissen, von den Ecken und Kanten, die ihr Leben prägen und
dem Ringen nach Glück! Der Imbiss wird für eine kurze Dauer zum Mittelpunkt ihrer Welt.
Was sie vereint, ist Emigration – vom Dorf in die Stadt, von einem Land ins nächste, erzwungen oder gewählt – als fundamentale Erfahrung unserer Zeit.
Schwer zu tragen sind diese Geschichten – doch ihre Selbstbehauptung ist wie ein kleines Zuhause.
Regie und Text: Anina Jendreyko

 

Plakat: A2, A3

2014